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Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Außerhalb der regulären Sprechstunden der niedergelassenen Ärzte ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst für die ambulante Versorgung der Patienten zuständig. Er wird von der KV RLP geregelt. Grundlage für die Regelung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Rheinland-Pfalz ist die Bereitschaftsdienstordnung. Sie gilt für alle Ärztlichen Bereitschaftspraxen in Rheinland-Pfalz.

Teilnahme

Alle als Vertragsärzte zugelassenen Ärzte, alle niedergelassenen ermächtigten Ärzte sowie alle zugelassenen MVZ sind verpflichtet, am Ärztlichen Bereitschaftsdienst teilzunehmen. In Einzelfällen kann ein Arzt auf Antrag ganz, teilweise oder vorübergehend von dieser Verpflichtung befreit werden.

Kosten und Vergütung

Alle Erträge, die im Ärztlichen Bereitschaftsdienst durch vertragsärztliche Leistungen erwirtschaftet werden, fließen in den Betrieb der Ärztlichen Bereitschaftspraxen. Die Erträge reichen jedoch nicht aus, um die laufenden Kosten zum Beispiel für Miete und Personal zu decken. Deshalb zahlen alle zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst verpflichteten Ärzte solidarisch eine monatliche Umlage. Auch Ärzte, die von der Verpflichtung zur Teilnahme am Ärztlichen Bereitschaftsdienst befreit wurden, tragen die Kosten mit. Die Vergütung der in den Ärztlichen Bereitschaftspraxen tätigen Ärzte erfolgt einheitlich auf Stundenbasis.

Materialien

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Formulare

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11. Dezember 2017