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Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Außerhalb der regulären Sprechstunden der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst für die ambulante ärztliche Versorgung zuständig. Er wird in Rheinland-Pfalz von der KV RLP geregelt. Grundlage ist die Bereitschaftsdienstordnung. Sie gilt für alle Ärztlichen Bereitschaftspraxen im Land.

Teilnahme

Alle vertragsärztlich zugelassenen sowie alle niedergelassenen ermächtigten Ärztinnen und Ärzte und auch alle zugelassenen Medizinischen Versorgungszentren sind verpflichtet, am Ärztlichen Bereitschaftsdienst teilzunehmen. In Einzelfällen kann eine Befreiung von dieser Verpflichtung auf Antrag ganz, teilweise oder vorübergehend stattfinden.

Kosten und Vergütung

Alle Erträge, die im Ärztlichen Bereitschaftsdienst durch vertragsärztliche Leistungen erwirtschaftet werden, fließen in den Betrieb der Ärztlichen Bereitschaftspraxen. Die Erträge reichen jedoch nicht aus, um die laufenden Kosten zum Beispiel für Miete und Personal zu decken. Deshalb zahlen alle zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst verpflichteten Ärztinnen und Ärzte solidarisch eine monatliche Umlage. Auch jene, die von der Verpflichtung zur Teilnahme befreit wurden, tragen die Kosten mit. Die Vergütung der in den Ärztlichen Bereitschaftspraxen tätigen Ärztinnen und Ärzte erfolgt einheitlich auf Stundenbasis.

Materialien

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22. Mai 2019