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Impfen

Materialien

Richtlinie

In der Schutzimpfungs-Richtlinie ist geregelt, welche Impfmaßnahmen zu Lasten der GKV durchgeführt werden können. Details zu Art und Umfang der Leistungen umfasst die Anlage 1.

Eine korrekte Kennzeichnung von Impfstoffen auf der Verordnung (Muster 16) ist wichtig, da Impfstoffe nicht in die Verordnungskosten einfließen.

STIKO-Empfehlungen

Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) bilden die Grundlage für die G-BA-Beschlüsse zur Schutzimpfungs-Richtlinie. Empfehlungen der STIKO führen somit nicht automatisch zur Kassenleistung, sondern müssen erst in die Schutzimpfungs-Richtlinie aufgenommen werden.

Ausfüllhinweise

Impfstoffinventur

In der aktuellen Sprechstundenbedarfs-Vereinbarung ist für jede Arztpraxis jeweils zum 30.  Juni eine Inventur aller zu Lasten der GKV verordneten Impfstoffe vorgesehen
(vgl. Sprechstundenbedarfs-Vereinbarung Abschnitt V. 4.1).

Die ausgefüllte Inventurliste wird mit der Honorarabrechnung für das zweite Quartal eines Jahres an die KV RLP übermittelt.

Impfleistungen

Impfvereinbarungen

Grippe-Impfsaison 2021/2022

Impfstoff-Engpässe

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bietet auf seinen Internetseiten eine Übersicht zu Lieferengpässen von Human-Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten. Dies erlaubt Fachkreisen und der Öffentlichkeit jederzeit einen Überblick und zudem einen schnellen Zugang zu Informationen über erwartete und bestehende Versorgungsengpässe mit Impfstoffen.

Der Übersicht sind ebenfalls mögliche Impfstoff-Alternativen oder Handlungsempfehlungen zu entnehmen. Die entsprechenden Fach- und Gebrauchsinformationen sind zu beachten, diese sind unter anderem in der letzten Spalte der Listen zugelassener Impfstoffe auf den Seiten des PEI verlinkt.

In der im Fettdruck gehaltenen Übersicht finden sich Impfstoffe, bei denen es zu Versorgungsengpässen kommen könnte.

COVID-19-Impfstoffe

Zulassungen

Eine Übersicht zu den derzeit zugelassenen COVID-19-Impfstoffen findet sich auf der Seite des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI):

Verordnung

Die Bestellung von COVID-19-Impfstoffen erfolgt über das Muster 16.

  • Es ist ab sofort nur noch ein Rezept für Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen erforderlich.

  • Auffrischimpfungen sind seit dem 1. September möglich.

  • Notwendig ist lediglich die Angabe des Impfstoffnamens und der jeweiligen Anzahl der Dosen: entsprechend der Vial-Größe (Comirnaty® von BioNTech 6 Dosen pro Vial, Vaxzevria® von AstraZeneca 10 Dosen pro Vial, COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson 5 Dosen pro Vial, Spikevax® von Moderna 10 Dosen pro Vial) plus Impfzubehör.

  • Die Bestellmengen sind nicht mehr vorgegeben. Die KV RLP rät dazu, nur so viele Impfstoffdosen zu bestellen, wie auch in der entsprechenden Woche verimpft werden können. Eine Vorratshaltung an COVID-19-Impfstoffen in den Arztpraxen ist nicht vorgesehen.

  • Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) plant, den bisherigen Bestellprozess für Impfzubehör umzustellen. Die Umsetzung erfolgt voraussichtlich Ende Oktober und damit später als ursprünglich geplant. Weitere Details folgen.

  • Kostenträger: Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS)
  • Institutionskennzeichen (IK) ab 1. Juli 2021: 103609999

  • keine Kennzeichnung der Felder "Gebührenfrei", "Impfstoff" oder "Sprechstundenbedarf" erforderlich

  • Das Versichertenfeld bleibt frei.

Bestellablauf

  • Dienstag: Bestellung durch die Praxis bis spätestens 12 Uhr jeweils für die übernächste Woche

  • Nach Eingang aller Bestellungen legt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Liefermenge für die jeweilige Woche fest.

  • darauffolgender Dienstag: Rückmeldung von der Apotheke an die Praxis, ob die bestellte Menge an Impfstoffdosen in vollem Umfang geliefert werden kann

  • Anlieferung des Impfstoffs inklusive Impfzubehör jeweils am Montagnachmittag, knapp zwei Wochen nach der Bestellung

  • Lagerung der gelieferten Impfstoffe in der Praxis bei 2 bis 8 Grad Celcius in einem geeigneten Kühlschrank

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    26. Oktober 2021