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Vertretung

Damit die ambulante medizinische Versorgung sichergestellt bleibt, muss während der Abwesenheit eines Arztes die Vertretung geregelt sein.

Psychologische Psychotherapeuten

Wegen der besonders engen Patienten-Therapeuten-Beziehung ist gemäß § 14 Abs. 3 Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) die Vertretung bei genehmigungspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen nur in Ausnahmefallen zulässig. Hingegen ist eine Vertretung für genehmigungsfreie psychotherapeutische Leistungen möglich, zum Beispiel die psychotherapeutische Sprechstunde oder die psychotherapeutische Akutbehandlung. Werden Entlastungsassistenten beschäftigt, haftet der Vertragspsychotherapeut oder das Medizinische Versorgungszentrum für die Erfüllung der vertragspsychotherapeutischen Pflichten wie für die eigene Tätigkeit. Leistungen eines genehmigungspflichtigen, aber nicht genehmigten Vertreters, sind nicht abrechenbar.

Fachgleiche Berufsausübungsgemeinschaften

Innerhalb einer fachgleichen Berufsausübungsgemeinschaft gibt es formal gesehen keine Vertretung, solange die Versorgung der Patienten durch mindestens einen Arzt der Berufsausübungsgemeinschaft während der Abwesenheit gewährleistet bleibt. Unabhängig davon besteht auch die Möglichkeit, einen persönlichen Vertreter zu bestellen.

Ermächtigte Ärzte

Ermächtigte Ärzte können sich aufgrund von Urlaub und Krankheit sowie Teilnahme an einer ärztlichen Fortbildung oder an einer Wehrübung bis zu drei Monate lang genehmigungsfrei vertreten lassen. Einen längeren Zeitraum sehen die gesetzlichen Bestimmungen nicht vor.

Materialien

Formulare

Listeneintrag Praxisvertretung

Online-Formular

Verhinderung Praxisausübung

Rechtsnormen

Verträge

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25. September 2018