Erlebnisse wie Unfälle, Naturkatastrophen, Gewalterfahrungen, sexueller Missbrauch oder der Verlust einer nahestehenden Person hinterlassen auch bei Kindern und Jugendliche oft Spuren: Viele von ihnen kämpfen danach mit belastenden Gedanken oder verändern ihr Verhalten. Dies zeigt sich häufig durch Probleme im Alltag – zum Beispiel durch Streit in der Familie, durch nachlassende Schulleistungen oder den Rückzug von Freunden und Hobbys.
Unter der Federführung des Kinderspitals Zürich wird auf Basis der Studie ein neuer Fragebogen entwickelt. Dieser soll alltägliche Schwierigkeiten von Kindern und Jugendlichen nach belastenden Erfahrungen frühzeitig und möglichst präzise erfassen. Die Studie betrachtet hierbei Kinder und Jugendliche in Deutschland und in der Schweiz.
Wer kann teilnehmen?
Die Online-Studie richtet sich zum einen an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, die die Fragen selbst beantworten sollen. Zum anderen dürfen Eltern und Sorgeberechtigte von Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 18 Jahren teilnehmen und beantworten die Fragen stellvertretend. Das Ausfüllen mehrerer kurzer Online-Fragebögen dauert etwa 45 Minuten. Alle Daten werden anonym erhoben und verarbeitet, es sind keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich.
Jetzt unterstützen
Ziel ist es, dass möglichst viele Kinder, Jugendliche und Eltern an der Online-Studie teilnehmen. Förderlich wäre es deshalb, wenn Sie in Ihrer Praxis darauf hinweisen und eine Teilnahme empfehlen. Eine hohe Teilnehmerzahl hilft dabei, eine solide Grundlage für die Erarbeitung des Fragebogens zu schaffen. Mit der Teilnahme leistet jede einzelne Person einen wertvollen Beitrag für zukünftige Versorgung betroffener Familien.