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Portokosten

Regelungen zeitlich befristet: bis 30. Juni 2020

Rezept oder AU-Bescheinigung

Sofern die Zusendung eines Rezeptes, einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder anderer Verordnungen oder Überweisungen (auch im Zusammenhang mit Empfängnisregelung, Sterilisation oder Schwangerschaftsabbruch nach der GOP 01820 EBM) erforderlich ist, sind die Portokosten berechnungsfähig. Dies gilt auch für den Postversand bestimmter Hilfsmittel-Rezepte, die auf Muster 16 verordnet werden.

Der Versand eines Rezeptes und anderer Verordnungen sowie Überweisungen per Post ist nur bei bekannten Patientinnen und Patienten möglich. Als bekannte Patientin oder bekannter Patient gilt die- oder derjenige, die oder der im laufenden Quartal oder im Vorquartal in der Arztpraxis persönlich vorstellig war. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann auch für unbekannte Patientinnen und Patienten ausgestellt werden.

40122Portokosten für den Versand

Maßgeblich ist der jeweils gültige EBM.

Datenerhebung

Es kommt das Ersatzverfahren zur Anwendung. Es sind folgende Daten auf der Grundlage der Patientenstammdatei, der Informationen auf der eGK oder anhand der Angaben der oder des Versicherten zu erheben:

  • Name, Vorname und Geburtsdatum der oder des Versicherten
  • Bezeichnung der Krankenkasse
  • Versichertenart (Mitglied, familienversichert, Rentnerin/Rentner und ihre Familienangehörigen)
  • Postleitzahl des Wohnortes
  • Krankenversichertennummer

Die Versichertenart und die Postleitzahl des Wohnortes sind als Informationen nicht auf der eGK aufgebracht und müssen daher von der Patientin bzw. vom Patienten erfragt werden, wenn keine Übernahme aus der Patientenstammdatei erfolgen kann. Bei bekannten Patienten dürfen die im Praxisverwaltungssystem gespeicherten Versichertenstammdaten genutzt werden.

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02. Juni 2020