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ICD-Kodierung

Personen ...

mit SARS-CoV-2-Symptomen

  • immer: ICD-Kode für die klinische Manifestation (bspw. J06.9 G) und U99.0 G für die Veranlassung des Tests
  • Kontakt zu COVID-19-Fall: zusätzlich Z20.8 G
  • positives Ergebnis: zusätzlich U07.1 G
  • negatives Ergebnis:
    - epidemiologisch bestätigte Erkrankung: zusätzlich U07.2 G
    - epidemiologisch nicht bestätigte Erkrankung: keine zusätzliche Kodierung

Bei den ICD-Kodes U99.0, U07.1 sowie U07.2 handelt es sich um Ausrufezeichenschlüsselnummern (Sekundärkodes). Aufgrund dessen können sie nicht alleine verwendet werden, sondern müssen mit einem Primärkode (Kode ohne Ausrufezeichen oder Stern) ergänzt werden.

Bitte beachten Sie für die Kriterien der klinisch-epidemiologischen Bestätigung die Falldefinition des RKI.

Empfehlungen zur Kodierung mit Beispielen für die Praxis

Wie sind bei COVID-19 die Zusatzschlüsselnummern U07.1! und U07.2! zu verwenden? | DIMDKBV "Coronavirus: Empfehlungen zum Kodieren" | Infoblatt

nach Meldung "erhöhtes Risiko" durch Corona-Warn-App

  • immer: Z20.8 G für den SARS-CoV-19-Fall und U99.0 G für die Veranlassung des Tests
  • positives Ergebnis: zusätzlich U07.1 G und Z22.8 G
  • negatives Ergebnis: keine zusätzliche Kodierung

Bei den ICD-Kodes U99.0 und U07.1 handelt es sich um Ausrufezeichenschlüsselnummern (Sekundärkodes). Aufgrund dessen können sie nicht alleine verwendet werden, sondern müssen mit einem Primärkode (Kode ohne Ausrufezeichen oder Stern) ergänzt werden.

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31. Oktober 2020