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AU-Bescheinigung

Allgemeine Hinweise

Quarantäne

Ist bei Quarantäne eine AU-Bescheinigung auszustellen?

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus wird Betroffenen häufig empfohlen, zu Hause zu bleiben. Die Gesundheitsämter ordnen mitunter eine Quarantäne von mindestens 14 Tagen an. Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber schicken zunehmend Mitarbeitende nach Hause, die unmittelbaren oder mittelbaren Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Grundsätzlich gilt hierbei:

  • Ist die Patientin oder der Patient krank, weil sie oder er zum Beispiel stark hustet oder Fieber hat, kann der die Ärztin oder der Arzt eine AU-Bescheinigung ausstellen.

  • Zeigt die Patientin oder der Patient hingegen keine Symptome, kann die Ärztin oder der Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen. Das gilt auch, wenn die Patientin oder der Patient positiv getestet wurde. 

Telefonische AU-Bescheinigung

Regelung zeitlich befristet: bis 31. Mai 2020

Befristet bis zum 31. Mai 2020 darf die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bei Versicherten mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik aufweisen, für einen Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen auch nach telefonischer Anamnese erfolgen. Das Fortdauern der Arbeitsunfähigkeit kann im Wege der telefonischen Anamnese einmalig für einen weiteren Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen festgestellt werden.

Die telefonische Anamnese durch die Vertragsärztin oder den Vertragsarzt muss im Wege der persönlichen ärztlichen Überzeugung vom Zustand der Versicherten oder des Versicherten durch eingehende telefonische Befragung erfolgen.

KV RLP Isaac-Fulda-Allee 14 55124 Mainz Telefon 06131 326-326 Fax 06131 326-327 E-Mail service@kv-rlp.de
02. Juni 2020