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22. Februar 2019

Sprechstundenbedarf

Auch hier gelten Arzneimittel-Richtlinie und Festbetrags-Regelung

Verordnung von Medizinprodukten

Es sind nur solche Medizinprodukte zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse (GKV)  verordnungsfähig, die in  Anlage V der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) gelistet sind. Dies gilt auch für die Verordnung als Sprechstundenbedarf.

Die Liste der verordnungsfähigen Medizinprodukte (Anlage V AM-RL) bezieht sich ausschließlich auf Medizinprodukte mit arzneimittelähnlichem Charakter. Verbandstoffe, Harnteststreifen sowie Hilfsmittel sind nicht davon betroffen und können wie bisher verordnet werden. Die Anlage V der Arzneimittel-Richtlinie ist auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) abrufbar.

Mehrkosten sind selbst – hier: von der Arztpraxis - zu tragen

Die bereits 1988 eingeführte Festbetragsregelung gilt auch für den Bezug von Arzneimitteln im Sprechstundenbedarf. Festbeträge sind Höchstpreise für bestimmte Arzneimittel, die durch die gesetzliche Krankenversicherung erstattet werden. Sollte zwischen dem jeweiligen Festbetrag und den tatsächlichen Kosten des Arzneimittels eine Differenz ("Mehrkosten") entstehen, ist diese von der Vertragsärztin/dem Vertragsarzt selbst zu tragen.

Weiterführende Links

Arznei-, Verbandmittel und Medizinprodukte | Richtlinie

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22. März 2019