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24. Juli 2019

Neue Abgabevorschriften von Arzneimitteln seit 1. Juli 2019

Aktuelle Anfragen

Aufgrund von Änderungen der Abgabebestimmungen in den Apotheken (Rahmenvertrag nach §129 SGB V) werden aktuell vermehrt Anfragen an Praxen gerichtet.

Die Verordnungsmenge ist nach den gesetzlichen Vorgaben der Art und Dauer der Erkrankung der Patienten anzupassen (Arzneimittel-Richtlinie § 9, Nr. 3). Bei Dauermedikation ist die Verordnung einer großen Packung meist wirtschaftlicher. Haben eine Ärztin oder ein Arzt in einer Rezeptzeile mehrere kleine Packungen verordnet, werden diese auch entsprechend beliefert. Dies kann bedeuten, dass höhere Verordnungskosten entstehen. Zusätzlich fällt die Zuzahlung für den Patienten höher aus.

Der neue Rahmenvertrag verursacht vermehrt Anfragen der Apotheken an die Praxen. Hintergrund sind die Abgabemodalitäten bei teureren Arzneimitteln aufgrund von Nichtlieferbarkeit. Das Apothekenpersonal vermerkt die Rücksprache mit der Arztpraxis auf dem Rezept. Aus den genannten Preisgründen ist das Ergebnis der Absprache ebenfalls in der Patientenakte sinnvoll. Die Ausstellung eines neuen Rezepts ist daher nicht erforderlich.

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23. August 2019