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29. Oktober 2018

Gemeinsame Wege in der Bereitschafts- und Notfallversorgung

Spitzengespräch zwischen der KV RLP und der Marienhaus Unternehmensgruppe

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit seinen Beschlüssen im April 2018 den Krankenhäusern neue Vorgaben zur gestuften Notfallversorgung gemacht. Diese beinhalten auch die Forderung, dass die Krankenhäuser und die Kassenärztlichen Vereinigungen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen und noch besser abstimmen. Vor diesem Hintergrund trafen sich Ende Oktober hochrangige Vertreter der KV RLP und der Marienhaus Unternehmensgruppe zu einem "Round-Table-Gespräch" in Mainz.

Bei dem Gespräch wurde das gemeinsame Bemühen um eine gute Abstimmung zwischen dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst im ambulanten Bereich und der "gestuften Notfallversorgung" der Krankenhäuser deutlich. Die KV RLP wird, auch um die Auswirkungen des zunehmenden Ärztemangels abzufedern, in den kommenden Jahren ein landesweites System der Patientensteuerung im Ärztlichen Bereitschaftsdienst über eine landesweit einheitliche Telefonnummer (nämlich die 116117) aufbauen. Patienten, die dabei als Notfälle identifiziert werden, sollen dann unmittelbar den zentralen Notaufnahmen, welche im Rahmen der Umsetzung des G-BA-Beschlusses überall aufgebaut werden, zugeleitet werden.

"Wir sind sehr zuversichtlich, damit einen soliden und zukunftsgerichteten Beitrag für die Sicherung der Gesundheitsversorgung in Rheinland-Pfalz zu leisten", sagte Dr. Peter Heinz, Vorsitzender des Vorstands der KV RLP. Prof. Dr. Michael Masanneck, Geschäftsführer der Marienhaus Kliniken GmbH, ergänzte: "Bereits heute gibt es an fast allen unseren Krankenhausstandorten Kooperationsvereinbarungen mit der KV RLP. Hier gilt es, die wenigen Lücken zu schließen und das Miteinander zum Wohle der Patienten weiter zu verbessern."

Die Gespräche, die jetzt angelaufen sind, sollen Mitte des kommenden Jahres fortgesetzt werden. Dann nämlich "werden wir mit dem Aufbau unseres landesweiten Systems deutlich weiter sein und können somit die Nahtstellen zum krankenhausgestützten Notfallversorgungssystem besser definieren", so Dr. Peter Heinz.

Gemeinsame Pressemitteilung der Marienhaus Holding GmbH und der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz / red

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17. November 2018