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23. März 2020

EBM-Änderungen: Zuschläge für Kurzzeittherapie

Wirksam: 1. April 2020 | 475. Sitzung des Bewertungsausschusses

  • Alle Beschlüsse stehen unter dem Vorbehalt der Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit.

  • Maßgeblich sind die Veröffentlichungen im Deutschen Ärzteblatt.

EBM-Änderungen in Stichpunkten (Beschlusstexte sind maßgeblich)

  • Neue Zuschläge sind im neuen Abschnitt 35.2.3.2 aufgeführt.

  • Bereits bestehende Zuschläge werden in einen neuen Abschnitt 35.2.3.1 überführt.

  • Psychotherapeuten können die neuen Zuschläge nur dann abrechnen, wenn sie für die Mindestsprechstundenanzahl für Vertragsärzte zur Verfügung stehen (gemäß Paragraph 19a Absatz 1 der Zulassungsverordnung).

  • Diese Zuschläge sind sowohl für GOP der KZT 1 als auch der KZT 2 berechnungsfähig – insgesamt höchstens zehn Mal im Krankheitsfall.

  • Damit ist es bei vorausgegangener Akutbehandlung ebenfalls möglich, zehn Zuschläge für durchgeführte Sitzungen einer Kurzzeittherapie zu berechnen.

  • Dies gilt auch in Fällen, in denen die ersten zehn Sitzungen – durch die Verrechnung der durchgeführten Stunden der Akutbehandlung mit dem Stundenkontingent der KZT 1 – in Teilen oder vollständig – einer KZT 2 entsprechen.

  • Aufnahme der neue GOP 35591 in die sechste Bestimmung zum Abschnitt 35.2, damit ist der Zuschlag auch bei Einzeltherapien per Videosprechstunde berechnungsfähig.

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31. März 2020