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16. Juni 2020

EBM-Änderungen: Zusatzkontingent für GOP 35152 EBM

Wirksam: 1. Juli 2020 | 497. Sitzung des Bewertungsausschusses

  • Alle Beschlüsse stehen unter dem Vorbehalt der Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit.

  • Maßgeblich sind die Veröffentlichungen im Deutschen Ärzteblatt.

EBM-Änderungen in Stichpunkten (Beschlusstexte sind maßgeblich)

  • Da in der Psychotherapie-Vereinbarung (Anlage 1 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte) die Regelung zur Einbeziehung von Bezugspersonen in der psychotherapeutischen Akutbehandlung angepasst wurde, ist nun die erste Anmerkung zur GOP 35152 EBM geändert worden.

  • Dadurch stehen höhere Kontingente für die Kinder- und Jugendlichenbehandlung sowie für die Personengruppe der Menschen mit geistiger Behinderung zur Verfügung.

  • Das Verhältnis ist auf maximal eine Einheit für den Einbezug der Bezugspersonen je vier Einheiten des Patienten begrenzt und entspricht somit gleichartigen Regelungen in der Richtlinienpsychotherapie.

  • Damit ist die Akutbehandlung für diese Personengruppen bis zu 30-mal statt wie bisher 24-mal im Krankheitsfall möglich, um Bezugspersonen einbeziehen zu können.

Bei Menschen mit geistiger Behinderung ist das Vorliegen einer Diagnose des Abschnitts Intelligenzstörung (F70‐F79) nach ICD‐10 Voraussetzung und muss im neuen Formblatt PTV 12 entsprechend angegeben werden.

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10. Juli 2020