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1. Oktober 2020

EBM-Änderungen: SARS-CoV-2-Abstriche bei symptomatischen Patientinnen/Patienten

Wirksam: 1. Oktober 2020 | 525. Sitzung des Bewertungsausschusses

  • Alle Beschlüsse stehen unter dem Vorbehalt der Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit.

  • Maßgeblich sind die Veröffentlichungen im Deutschen Ärzteblatt.

EBM-Änderungen in Stichpunkten (Beschlusstexte sind maßgeblich)

  • Änderung der GOP 02402 EBM sodass diese für die SARS-CoV-2-Abstrichentnahme bei symptomatischen Patientinnen/Patienten sowie bei Patientinnen/Patienten mit einer Warnung durch die Corona-Warn-App berechnungsfähig ist.

  • Bei Abrechnung der GOP 02402 EBM bei Patientinnen/Patienten mit einer Warnung durch die Corona-Warn-App ist die GOP mit dem Zusatz "A" (02402A) zu kennzeichnen.

  • Aufnahme einer GOP 02403 als Zuschlag zur GOP 02402, wenn in dem Quartal keine Versicherten-, Grund-, Konsiliar- oder Notfallpauschale abgerechnet wird.

  • Bei Corona-Warn-App-Patientinnen/Patienten ist die GOP 02402A auch berechnungsfähig, wenn nach dem Gespräch mit der Ärztin/dem Arzt keine Abstrichentnahme erfolgt.

  • Gespräche im Zusammenhang mit einer möglichen Testung auf eine beta-Coronavirus SARS-CoV-2 Infektion, die Ergebnismitteilung sowie die Ausstellung eines ärztlichen Zeugnisses über das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 sind mit der GOP 02402 abgegolten.

  • Die GOP 02402 und 02403 sind jeweils einmal am Behandlungstag berechnungsfähig, jedoch höchstens viermal im Behandlungsfall.

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31. Oktober 2020