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23. Dezember 2019

EBM-Änderungen: biomarkerbasierte Tests beim primären Mammakarzinom

Wirksam: 1. Januar 2020 | 455. Sitzung des Bewertungsausschusses

  • Alle Beschlüsse stehen unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Prüfung durch das Bundesministerium für Gesundheit.

  • Maßgeblich sind die Veröffentlichungen im Deutschen Ärzteblatt.

EBM-Änderungen in Stichpunkten (Beschlusstexte sind maßgeblich)

  • neue GOP 08347 EBM für die Erörterung der Besonderheiten des biomarkerbasierten Tests bei Patientinnen mit primärem Mammakarzinom gemäß Nr. 30 der Anlage I "Anerkannte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden" der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung des Gemeinsamen Bundesausschusses

  • neue GOP 13507 EBM für die Erörterung der Besonderheiten des biomarkerbasierten Tests bei Patientinnen mit primärem Mammakarzinom gemäß Nr. 30 der Anlage I "Anerkannte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden" der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung des Gemeinsamen Bundesausschusses

  • Nur bestimmte ärztliche Fachgruppen dürfen die Aufklärung zum Test durchführen:

    Gynäkologen mit dem Schwerpunkt gynäkologische Onkologie oder mit der Zusatzbezeichnung "Medikamentöse Tumortherapie" oder mit Genehmigung zur Teilnahme an der Onkologie-Vereinbarung

    Fachärzte für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie

    Internisten ohne Schwerpunkt mit Genehmigung zur Teilnahme an der Onkologie-Vereinbarung oder mit der Zusatzbezeichnung "Medikamentöse Tumortherapie"

  • Neue GOP 19501 für Aufarbeitung einer Gewebeprobe für den Test gemäß Nr. 30 Anlage der zu Untersuchungs- und Behandlungsmethoden der vertragsärztlichen Versorgung (MVV-RL) – diese kann ausschließlich von Fachärzten für Pathologie abgerechnet werden.

  • neue GOP 19502 EBM: Biomarkerbasierter Test einschließlich der Testkosten

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28. Februar 2020