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1. Oktober 2021

EBM-Änderungen: Änderungen im Bereich Biomarkerbasierter Test sowie Untersuchung auf Mikrosatelliteninstabilität

Wirksam: 1. Oktober 2021 bzw. 1. Januar 2022 | 570. Sitzung des Bewertungsausschusses

  • Alle Beschlüsse stehen unter dem Vorbehalt der Nichtbeanstandung durch das Bundesgesundheitsministerium.

  • Maßgeblich sind die Veröffentlichungen im Deutschen Ärzteblatt.

EBM-Änderungen in Stichpunkten (Beschlusstexte sind maßgeblich)

Teil A des Beschlusses mit Wirkung zum 1. Oktober 2021

  • Bei der gezielten medikamentösen Behandlung bestimmter Tumorentitäten ist es gemäß der jeweiligen Fachinformation der Arzneimittel Keytruda® und Jemperli® erforderlich, vorher eine Untersuchung auf das Vorliegen einer Mikrosatelliteninstabilität im Tumormaterial durchzuführen.

  • Zur Abbildung dieser Untersuchung wird die GOP 19464 für die Untersuchung einer Mikrosatelliteninstabilität im Tumormaterial zur Indikationsstellung einer gezielten medikamentösen Behandlung, wenn diese laut Fachinformation obligat ist, in den EBM aufgenommen.

  • Die Leistung ist mit 867 Punkten bewertet und wird als Leistung im Abschnitt 19.4.4 EBM extrabudgetär vergütet.

  • Aufnahme der GOP 19506 (23.732 Punkte) für den biomarkerbasierten Test unter Anwendung der Vorgehensweise des Oncotype DX Breast Recurrence Score® gemäß Nr. 30 der Anlage I "Anerkannte Untersuchungsoder Behandlungsmethoden" der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung des Gemeinsamen Bundesausschusses

  • Für die ärztliche Leistung ist jeweils der Zuschlag nach der GOP 19402 in Abschnitt 19.4.1 EBM zu den GOP 19464 und 19506 berechnungsfähig.

Teil B des Beschlusses mit Wirkung zum 1. Januar 2022

  • Streichung der GOP 19501 und 19502 EBM

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21. Oktober 2021