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16. Dezember 2021

COVID-19-Prophylaxe

Änderung der Monoklonale-Antikörper-Verordnung in Kraft getreten

Für die ab 15. November 2021 berechnungsfähige prophylaktische Gabe von monoklonalen Antikörpern bei einem nicht mit dem Coronavirus infizierten Patienten ist die neue spezielle Abrechnungsnummer 88401 berechnungsfähig. Diese wird gemäß MAKV mit 150 Euro für jede Anwendung vergütet. Sofern ein Besuch der Patientin oder des Patienten in der eigenen Häuslichkeit oder in beschützenden Wohnheimen, Einrichtungen oder Pflege- oder Altenheimen mit Pflegepersonal erforderlich ist, erfolgt eine zusätzliche Vergütung in Höhe von 60 Euro (spezielle Abrechnungsnummer 88402). Die Krankenhausapotheke erhält für die Lagerung und Abgabe der monoklonalen Antikörper eine Vergütung in Höhe von 40 Euro je Einheit (vgl. § 4 Absatz 2 MAKV). Diese ist zusätzlich zu den GOP 88400 bis 88402 durch den Vertragsarzt beziehungsweise die Vertragsärztin abzurechnen und an den Träger des Krankenhauses zu zahlen, dessen Krankenhausapotheke die monoklonalen Antikörper abgegeben hat. Hierfür ist die neue GOP 88403 berechnungsfähig.

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27. November 2022