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6. März 2020

Coronavirus: Leistungserbringung temporär per Videosprechstunde möglich

KV RLP-Vorstand fasst Beschluss

Der Vorstand der KV RLP ermöglicht den Mitgliedern mittels Allgemeinverfügung temporär bis Ende Juni 2020 die Möglichkeit, Leistungen rund um das SARS-CoV-2 per Videosprechstunde zu erbringen und abzurechnen. Dadurch soll kurzfristig die teilweise prekäre Wartezimmersituation entschärft werden.

Auf seiner gestrigen Sitzung hat der Vorstand der KV RLP folgenden Beschluss gefasst:

"Nach § 291g SGB V in Verbindung mit Anlage 31b des Bundesmantelvertrags-Ärzte (BMV-Ä) ist es Vertragsärztinnen, Vertragspsychotherapeutinnen, Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten mit Ausnahme der Fachgruppen der Labor- und Nuklearmediziner sowie Pathologen und Radiologen in der Zeit vom 5. März 2020 bis 30. Juni 2020 gestattet Online-Videosprechstunden durchzuführen. Die Anforderungen nach den §§ 2 bis 5 der Anlage 31b BMV-Ä sind zu beachten."

Aufgrund der Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 schätzt das Robert-Koch-Institut aktuell die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als mäßig ein. Es wird eine weitere Ausbreitung des Erregers in Deutschland und weltweit erwartet.

Dementsprechend ist kurzfristig mit deutlich mehr Arzt-Patientenkontakten zu rechnen. Um das Infektionsrisiko für Nicht-Infizierte möglichst gering zu halten, ist die Nutzung von Videosprechstunden eine besonders geeignete Maßnahme.

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