Medizinische Fachkräfte begleiten Kinder und ihre Familien häufig über viele Jahre. Dadurch können sie Veränderungen, Belastungen und mögliche Gefährdungen frühzeitig wahrnehmen und wichtige Impulse für die weitere Unterstützung geben. Doch manchmal braucht es mehr als die Medizin: Entscheidend ist, Risiken zu erkennen, anzusprechen und Familien gezielt in geeignete Unterstützungs- und Hilfesysteme zu lotsen.
Unter dem Titel "Manchmal braucht es mehr als die Medizin … – Gemeinsam für den Kinderschutz" lädt das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung am 30. September 2026 von 16 bis 19 Uhr zu einer digitalen Impulsveranstaltung ein.
Im Fokus stehen Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD), riskanter Medienkonsum und Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen sowie die Medizinische Kinderschutzhotline, ein anonymes Beratungsangebot unter anderem für Fachkräfte des Gesundheitswesens bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung.