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FALK-Positionspapier kontert Digitalstrategie der KrankenkassenErst Strukturen modernisieren, dann über neue Aufgaben reden

Mit ihrem neuen Positionspapier setzt die Freie Allianz der Länder-KVen (FALK) – darunter die KV RLP – einen deutlichen Gegenakzent zum Digitalstrategiepapier der Krankenkassen. Während die gesetzlichen Krankenkassen mehr digitale Steuerung, Lotsenfunktionen, erweiterten Datenzugriff und stärkeren Einfluss auf Versorgungspfade fordert, machen die FALK-KVen klar: Bevor neue Aufgaben verteilt werden, müssen die Kassen ihre eigenen Strukturen modernisieren und vorhandene Effizienzreserven heben. 

Zi-Chef Dr. Dominik von Stillfried warnt vor einem “überzogenen Vertrauen” in KI-gesteuerte Versorgung und fordert, zuerst die eigenen Verwaltungsapparate zu modernisieren. KV RLP-Vize Dr. Andreas Bartels betont, dass Praxen bereits digital vernetzt sind, während bei den Krankenkassen teure Strukturen fortbestehen. Die Botschaft: Die ambulante Versorgung braucht Entlastung – nicht zusätzliche digitale Pflichten.

Video: FALK‑Positionspapier – warum die Kassen beim Digitalisieren falsch abbiegen

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