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Drohen bald Auffälligkeitsprüfungen in Rheinland-Pfalz?Verordnungskosten auf Rekordkurs

Die Zahlen für die ersten vier Monate des Jahres 2026 zeigen eine klare Tendenz: Die Ausgaben für Arznei- und Verbandmittel steigen in Rheinland-Pfalz sehr deutlich. Bleibt der Trend bestehen, kommen erstmals seit Jahren wieder statistische Auffälligkeitsprüfungen auf die Praxen zu. Ein bundesweites Phänomen ist dies jedoch nicht, denn der Durchschnitt auf Bundesebene liegt derzeit tiefer. 

Der Anstieg resultiert teilweise aus bestimmten Arzneimitteln, die derzeit sehr im Trend liegen. Beispielsweise ist die Gruppe der Antidiabetika Spitzenreiter der Brutto-Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr. Hier sind die neuen Wirkstoffe mit Patentschutz weit vorn. Achten Sie im Sinne der Gesamtausgaben bei allen Verordnungen auf mögliche wirtschaftliche Alternativen. Hierzu gehören unter anderem der Einsatz von Generika und Biosimilars sowie die Inhalte der Frühen Nutzenbewertung.

Im Mitgliederbereich stehen für Praxisinhabende und ärztliche Leitende einige Analysen zu Verordnungsausgaben bereit (Zielquoten, Trendmeldung und weitere Dokumente). Diese Informationen zeigen, ob Sie die Ziele bzw. die Arzneimittel-Fallwerte praxisindividuell erreichen.

So rufen Sie die Analysen ab – Schritt für Schritt

Nach Ihrer Anmeldung am Mitgliederbereich wählen Sie in der Ansicht aus:

  • Menüpunkt “Verordnung”
  • “Statistikart > Arzneimittelanalysen mit Fachgruppenvergleich”
  • gewünschtes Quartal
  • gegebenenfalls erforderliche Fachgruppe, beispielsweise bei MVZ
  • gewünschte Analyse

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