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Sonstige Kostenträger

"Sonstige Kostenträger" ist ein Sammelbegriff für Kostenträger, die weder als Primärkasse noch als Ersatzkasse einzustufen sind. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Hinweise zu Behandlung und Abrechnung von Leistungen für entsprechend versicherte Patienten sowie die rechtlichen Grundlagen.

Abrechnung über ...

KV RLP

Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz (48871)

Bundespolizei (27860)

  • ärztliche Versorgung der Polizeivollzugsbeamten der Bundespolizei
  • Abrechnung mit Versichertenkarten oder Überweisungsscheinen der Bundespolizei
  • die Behandlungsscheine verbleiben zur Aufbewahrung in der Praxis

Weiterführende Links

Bundeswehr (79868) und Bundeswehr WE (79869)

  • ärztliche Versorgung von Soldaten der Bundeswehr und Untersuchung zur Feststellung der Wehrdienstfähigkeit (WE)
  • Die Behandlungsscheine verbleiben zur Aufbewahrung in der Praxis. Die Angabe der Personenkennziffer (PK) in dem Feld "SKT-Zusatzangabe" ist unbedingt erforderlich.

BVG/BEG/BFVG

  • Bundesversorgungsgesetz (BVG)
  • Bundesentschädigungsgesetz (BEG)
  • Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz (BFVG)

Die Abrechnung der Leistungen erfolgt je nach Fall mit Versichertenkarten, BVG-/BEG-/BVFG-Behandlungsscheinen, Überweisungsscheinen oder Notfall- und Vertretungsscheinen. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise zur Abrechnung auf den jeweiligen Behandlungsscheinen.

Seit dem 1. Januar 2015 entfällt die Weitergabe der von Krankenkassen ausgestellten BVG-/BEG-/BVFG-Behandlungsscheine zur Abrechnung an die KV RLP. Da bei diesen Kostenträgern bereits seit Längerem keine Überweisungsscheine sowie keine Notfall- und Vertretungsscheine mehr eingereicht werden müssen, hat die KV RLP in diesem Bereich die papierlose Abrechnung realisiert. Die Behandlungsscheine sind dann lediglich noch für ein Jahr in der Praxis aufzubewahren.

Freie Arzt- und Medizinkasse (40878)

  • Die Abrechnung der Leistungen erfolgt mit Versichertenkarten.

Polizeikassen

  • Die Abrechnung der Leistungen erfolgt mit Versichertenkarten, Originalscheinen, Überweisungsscheinen oder Notfall- und Vertretungsscheinen.

  • Behandlungsscheine die auf den Kostenträger "Zentrale Polizeitechnische Dienste NRW" mit der Kostenträger-Nr. 24870 ausgestellt sind, verbleiben zur Aufbewahrung in der Praxis.

  • Heilfürsorgeabrechnungsstelle beim LBV (Polizei Baden-Württemberg – 61876): Abrechnung mit Versichertenkarten oder Überweisungsscheinen der Polizei. Die Behandlungsscheine verbleiben zur Aufbewahrung in der Praxis.

Postbeamtenkrankenkasse (61850)

  • ärztliche Behandlung der Mitglieder der Postbeamtenkrankenkasse, die der Mitgliedergruppe A angehören
  • Abrechnung mit Versichertenkarten

Weiterführende Links

Schwangerschaftsabbrüche in besonderen Fällen

Sozialhilfe Asylbewerber

Patienten, die unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallen, müssen grundsätzlich einen Original-Behandlungsausweis der zuständigen Behörde beziehungsweise einen Überweisungsschein mit Genehmigungsvermerk vorlegen. Ausnahmen und vertragliche Vereinbarungen hierzu sowie Regelungen für die Abrechnung von Leistungen bei Sozialhilfeempfängern entnehmen Sie bitte dem Merkblatt "Regelungen Sozialhilfe und Asylbewerber".

Sozialversicherungsabkommen

Die Abrechnung erfolgt mit Versicherungskarten (Grenzgänger), SVA-Behandlungsscheinen (mit Diagonalbalken und Stempel der Krankenkasse), Überweisungsscheinen sowie Notfall- und Vertretungsscheinen. Die Behandlungsscheine sind für ein Jahr in der Praxis aufzubewahren.

Anwendung der Europäischen Krankenversicherungskarte (Änderungen ab dem 1. Juli 2017)

Bei Vorlage einer Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) muss diese zweifach kopiert und mit Datum, Unterschrift und Stempel versehen werden.

Das im Praxisverwaltungssystem zur Verfügung stehende Formular "Patientenerklärung Europäische Krankenversicherung" wird dem Patienten in der gewünschten Sprachfassung ausgehändigt. Diese füllt der Patient aus und unterschreibt sie.

Die Kopie der EHIC sowie das Original der Patientenerklärung werden umgehend an die vom Patienten gewählte Krankenkasse gesendet. Die Zweitkopien sind für zwei Jahre in der Praxis aufzubewahren.

Die Dokumentation des Behandlungsanspruchs erfolgt nicht quartalsgebunden, sondern mindestens einmal innerhalb von drei Monaten.

Die Abrechnung erfolgt im Praxisverwaltungssystem unter Angabe der Ziffer 1 im Feld "Versichertenart" sowie der Ziffer 7 im Feld "Besondere Personengruppe".

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Andere

Bundesbahnbeamte

  • ärztliche Versorgung der Mitglieder der Beitragsklassen I, II und III der Krankenkassenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB)
  • Die Leistungen werden unmittelbar mit der KVB nach der Abrechnungstabelle zum Vertrag KVB/KBV abgerechnet.

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Dienstunfall ehemaliger Postbeamten

  • Heilbehandlung der durch Dienstunfall verletzten Beamten der aus der ehemaligen Deutschen Bundespost hervorgegangenen Unternehmen und Dienststellen
  • Die Leistungen werden nach der GOÄ unmittelbar mit der Unfallkasse Post und Telekom, Postfach 30 50, 72017 Tübingen, abgerechnet.

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Dienstunfall Eisenbahn

  • Heilbehandlung der durch Dienstunfall verletzten Beamten des Bundeseisenbahnvermögens
  • Die Leistungen werden nach der GOÄ unmittelbar mit dem Kostenträger abgerechnet.

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Unfallversicherungsträger

  • Leistungen werden nicht über die KV RLP, sondern unmittelbar über die zuständige Unfallkasse nach der UV-GOÄ abgerechnet.

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11. Dezember 2017