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13. Juni 2017

Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung: Änderung der Anlage I (Anerkannte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden)

PET/CT bei Kopf-Hals-Tumoren

Patientinnen und Patienten mit bestimmten Kopf-Hals-Tumoren können seit dem 7. Juni 2017 auch im ambulanten Bereich mit der Positronenemissionstomographie (PET)/Computertomographie (CT) untersucht werden.

Ein PET/CT kann dem Beschluss zufolge künftig immer dann erfolgen, wenn entschieden werden soll, ob Halslymphknoten entfernt werden müssen (neck dissection). Möglich ist die Untersuchung außerdem bei Patienten, bei denen ein Primärtumor noch nicht gefunden werden konnte, aber aufgrund einer Metastase im Kopf-Hals-Bereich ebenfalls eine Entscheidung zur Entfernung der Halslymphknoten ansteht (CUP-Syndrom).

Das Diagnoseverfahren kann darüber hinaus in der Nachsorge von Patienten mit einem Kehlkopf-Karzinom eingesetzt werden, wenn der Verdacht auf ein Rezidiv besteht. In diesen Fällen ist es möglich, die Entscheidung zur Durchführung einer laryngoskopischen Biopsie vom Ergebnis einer PET/CT abhängig zu machen.

Die Leistung kann über die im EBM enthaltenen Gebührenordnungspositionen des Abschnitts 34.7 abgerechnet werden.

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22. August 2017