In der Integrierten Versorgung arbeiten die Akteure des Gesundheitswesens eng zusammen. Ziel ist es, eine organisatorisch gut strukturierte und im Vorfeld genau vereinbarte Behandlungskette für den Patienten festzulegen – und zwar über die Sektorengrenzen der ambulanten, stationären und rehabilitativen Medizin hinaus.
Ziele und Inhalte
Die Integrierte Versorgung soll die häufig losen Verknüpfungen zwischen den einzelnen Sektoren stärken. Sie zielt insbesondere auf komplexe Krankheitsbilder ab, an denen mehrere Leistungserbringer beteiligt sind. Beispiele hierfür sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Übergewicht oder Bandscheibenerkrankungen.
Ambulante, stationäre und rehabilitative Einrichtungen arbeiten anhand fester Leitlinien und eines Qualitätsmanagements sektorenübergreifend zusammen. Die Behandlungsprozesse sind vernetzt und genau geregelt. Dieses vertraglich aufeinander abgestimmte Konzept soll für den Patienten einen optimalen Genesungsprozess gewährleisten und Kosten sparen. Nicht mehr er selbst, sondern die Leistungserbringer des Gesundheitswesens organisieren die Therapie.
Verträge
Der Sicherstellungsauftrag der KVen gilt bei der Integrierten Versorgung nicht. Daher schließen Ärzte und Psychotherapeuten, die an der Integrierten Versorgung teilnehmen möchten wie die anderen Leistungserbringer auch direkt Verträge mit den Krankenkassen ab. Im Rahmen dessen sind sie auch selbst für die Erbringung der Vertragsinhalte verantwortlich.
Service
Mitgliedern, die sich für eine Teilnahme an der Integrierten Versorgung interessieren oder bereits hieran teilnehmen, steht die KV RLP mit einem umfangreichen Beratungsangebot zur Seite.
Kontakt
Service-Center der KV RLP
Telefon 0 61 31 / 3 26-326
Fax 0 61 31 / 3 26-327
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