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        <title>KV RLP Presse-News</title>
        <link>http://www.kv-rlp.de/</link>
        <description>Aktuelle Presseinformationen der KV RLP für Journalisten. Neuerungen und Aktivitäten rund um die Institution.</description>
        <language>de</language>
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            <title>KV RLP Presse-News</title>
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        <lastBuildDate>Mon, 16 Aug 2010 09:27:00 +0200</lastBuildDate>
        
        
        <item>
            <title>Veranstaltungsreihe: Moderne Investitionsförderung für Arztpraxen</title>
            <link>http://www.kv-rlp.de/presse/presse/pressemitteilung-details/article/veranstaltungsreihe-moderne-investitionsfoerderung-fuer-arztpraxen-1.html</link>
            <description>Eine Kooperation der KV RLP, der Landesbank und der 
Sparkassen-Finanzgruppe </description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Kein niedergelassener Arzt oder Psychotherapeut kommt heute ohne  betriebswirtschaftliche Kenntnisse aus. Die Entwicklungen im  Gesundheitswesen, die medizintechnisch bedingten Aufwendungen und auch  die Ansprüche der Patienten wachsen stetig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sicherung der Versorgungsqualität der Patienten ist oftmals nicht  nur eine fachliche Frage, sondern auch eine der Wirtschaftlichkeit. Dem  gegenüber steht ein milliardenschwerer Investitionsstau in den Praxen  der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Betriebswirtschaftliches Wissen und Finanzierungsmöglichkeiten</strong><br />In  Kooperation mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Niederlassung  Mainz, und den ortsansässigen Sparkassen in Rheinland-Pfalz hat die KV  RLP eine Informationskampagne unter dem Titel &quot;Moderne  Investitionsförderung für Arztpraxen&quot; gestartet. Ziel der Kampagne ist  es, niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten  betriebswirtschaftliches Wissen zu vermitteln und ihnen  Finanzierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&quot;Die Veranstaltung ist ein Service für unsere Mitglieder. Sie soll  mehr Transparenz über Fördermöglichkeiten schaffen sowie eine  Hilfestellung für Investitionsentscheidungen leisten&quot;, erklärt der  Vorsitzende der KV RLP San.-Rat Dr. Günter Gerhardt. &quot;Für den Erfolg  einer Niederlassung sind zwei Dinge wichtig: eine gute  Patientenversorgung und eine ebenso gute wirtschaftliche Planung der  eigenen Praxis.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&quot;Diagnose: akuter Finanzbedarf&quot;</strong><br />&quot;Diagnose: akuter  Finanzbedarf&quot; ist das Ergebnis des jüngsten GfK-Ärzteklima-Index der  Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung. Die therapeutische  Begleitung sieht die S-Finanzgruppe Rheinland-Pfalz mit ihrer Landesbank  in Mainz als spannende Herausforderung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&quot;Gerne sind wir bereit, im Rahmen des 'Finanzkonzepts Freiberufler'  den Ärzten und Psychotherapeuten mit der gesamten Angebotspalette der  Gruppe als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen&quot;, bestätigt Bernd  Herrmann, Direktor bei der LBBW in Mainz. &quot;Gerade durch die Präsenz in  der Fläche sind die Sparkassen der geborene Partner für die Ärzteschaft  im Land.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Termine</strong><br />Folgende Termine sind in den Regionalzentren der KV  RLP geplant. Die Veranstaltung startet jeweils um 15 Uhr. Der Eintritt  ist frei. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>11. August</em><br />Neustadt an der Weinstraße</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>22. September</em><br />Koblenz</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>13. Oktober</em><br />Mainz</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>20. Oktober</em><br />Trier</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Mon, 16 Aug 2010 09:27:00 +0200</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Hohe Anerkennung für rheinland-pfälzische Ärztinnen und Ärzte</title>
            <link>http://www.kv-rlp.de/presse/presse/pressemitteilung-details/article/hohe-anerkennung-fuer-rheinland-pfaelzische-aerztinnen-und-aerzte-1.html</link>
            <description>Ministerpräsident Kurt Beck ernennt vier Sanitätsräte</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Große Ehrung und hohe Anerkennung für rheinland-pfälzische Ärztinnen und Ärzte: Für ihre besonderen Verdienste hat Ministerpräsident Kurt Beck vier Ärztinnen und Ärzte zu Sanitätsräten ernannt. Die seltene Auszeichnung Sanitäts­rat bzw. Sanitätsrätin verleiht das Land Rheinland-Pfalz traditionell alle zwei Jahre an besonders engagierte Ärztinnen und Ärzte. Ausgezeichnet werden in diesem Jahr:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul><li>Dr. Michael Fink, Gebhardshain</li><li>Dr. Ines Henrich, Höhr-Grenzhausen</li><li>Dr. Elisabeth Letzel, Mainz</li><li>Dr. Hans-Jürgen Zimmermann, Ingelheim&nbsp;</li></ul>
<p>Ärztinnen und Ärzte, die diesen berufsbezogenen Titel erhalten, blicken zurück auf eine langjährige berufli­che und ehrenamtliche Tätigkeit. Mit diesem Engagement haben sich die geehrten Ärztinnen und Ärzte über ihr berufliches Wirken hinaus eine besondere Wertschät­zung erworben. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für die geehrten Ärztinnen und Ärzte freuen sich auch Landesärztekammer-Präsident Professor Dr. Frieder Hessenauer und Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP). &quot;Ärztinnen und Ärzte, die sich trotz schwieriger Zeiten ehrenamtlich für ihre Patienten und für die Ärzteschaft einbringen, verdienen unseren Respekt&quot;, loben Hessenauer und Gerhardt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dr. Michael Fink<br /></strong>Dr. Michael Fink, geboren am 22. Februar 1953, ist seit 1986 als Allgemeinmediziner in Gebhardshain im Westerwald niedergelassen. 1994 gründete er eine Gemeinschaftspraxis, die sich zwischenzeitlich zur diabetologischen Schwerpunktpraxis entwickelt hat. Von 1991 bis 1996 war er Mitglied der Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Koblenz, Vorsitzender des Arzthelferinnenausschusses und Präventionsbeauftragter der Bezirksärztekammer Koblenz. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit 1996 ist er außerdem Mitglied der Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz und seit 2001 auch Vize-Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das besondere Engagement von Dr. Fink gilt der ärztlichen Fortbildung. Er ist Vorstandsmitglied der Akademie für Ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz und auch Vorsitzender des Fortbildungsausschusses der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Michael Fink hat entscheidend an der Einführung des zunächst noch freiwilligen Fortbildungszertifikates mitgewirkt. Seit 2004 gehört er auch der&nbsp;KV RLP&nbsp;an und ist Mitglied im Beirat des Deutschen Hausärzteverbandes Landesverband Rheinland-Pfalz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Bereich des nördlichen Kreises Altenkirchen engagiert sich Dr. Fink außerdem als Vorstandsmitglied der Bereitschaftsdienstzentrale für die Organisation des ärztlichen Bereitschaftsdienstes und als einer der Initiatoren und Ideengeber des im Westerwaldkreis gebildeten Weiterbildungsverbundes Allgemeinmedizin. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt seines Engagements ist der Bereich der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten. Darüber hinaus engagiert Michael Fink sich auch in besonderem Maße dafür, Medizinstudierende für die Tätigkeit als Hausarzt zu begeistern. So ist seine Gemeinschaftspraxis anerkannte Lehrpraxis der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei ist es für ihn selbstverständlich, die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen vollständig sowohl in den Praxisalltag als auch in den Familienalltag zu integrieren: Sie wohnen in dieser Zeit bei ihm völlig unentgeltlich und erfahren und erleben auf diese Weise hautnah die Vor- und Nachteile der hausärztlichen Tätigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dr. Ines Henrich <br /></strong>Dr. Ines Henrich, geboren am 23. August 1947, ist seit 1979 im Bereich der Bezirksärztekammer Koblenz als Praxisvertreterin und seit 1981 ehrenamtlich in der Ausbildung der Arzthelferinnen und der Medizinischen Fachangestellten tätig. Zunächst vermittelte sie ihr umfangreiches fachliches Wissen als Lehrkraft und seit 1982 auch als Mitglied in den entsprechenden Prüfungsausschüssen. Als Ausbildungsberaterin für die Bezirksärztekammer Koblenz fungiert sie außerdem als Bindeglied zwischen Auszubildenden und Praxen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ines Henrich war darüber hinaus ab 1982 zunächst stellvertretendes Mitglied und ist seit 1986 ordentliches Mitglied des Berufsbildungsausschusses bei der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Den Vorsitz dieses Ausschusses hat sie seit 2002 inne. In diesem Ausschuss hat sie mit großer Umsicht den Wandel des Berufsbildes der Arzthelferin hin zur Medizinischen Fachangestellten vorangetrieben. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die Prüfungen für Arzthelferinnen und Medizinische Fachangestellte umgestaltet und erheblich praxisnäher ausgerichtet sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dr. Elisabeth Letzel<br /></strong>Dr. Elisabeth Letzel, geboren am 23. September 1960, erwarb 1988 ihre Approbation als Ärztin und ist seit 2001 Mitglied der Bezirksärztekammer Rheinhessen. Dort engagiert sie sich bei der Ausbildung von Arzthelferinnen und Medizinischen Fachangestellten. Sie ist Ausbildungsberaterin und zugleich auch Prüferin und Vorsitzende des Prüfungsausschusses für Medizinische Fachangestellte an der Berufsbildenden Schule Mainz. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dem Engagement von Elisabeth Letzel ist es zu verdanken, dass die Prüfungen für Arzthelferinnen und Medizinische Fachangestellte umgestaltet, reformiert und somit wesentlich praxisnäher ausgerichtet wurden. Hierzu organisierte sie beispielsweise die komplette Neugestaltung der Prüfungsräume und die Verlagerung der praktischen Prüfungen in die ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen, um praxisnahe Gegebenheiten in der Prüfung simulieren zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus engagiert sie sich als Dozentin in der Kinderkrankenpflegeschule sowie in der der Schule für Krankengymnastik an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dr. Hans-Jürgen Zimmermann<br /></strong>Dr. Hans-Jürgen Zimmermann, geboren am 18. Dezember 1947, erhielt 1976 die Approbation. Als Allgemeinarzt ließ er sich zunächst alleine und ab 1985 in einer Gemeinschaftspraxis in Ingelheim nieder. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hans-Jürgen Zimmermann ist seit 1985 auch anerkannter Schwangerschaftskonfliktberater in Zusammenarbeit mit Pro Familia. Zudem hat er das Landesdurchgangswohnheim für Spätaussiedler und jüdische Emigranten in Ingelheim medizinisch betreut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits seit mehreren Legislaturperioden gehört Dr. Zimmermann der Vertreterversammlung der Bezirksärzteammer Rheinhessen an und war von 2001 bis 2006 Mitglied des Vorstandes. Er ist Mitglied verschiedener Prüfungsausschüsse, Moderator des Qualitätszirkels Naturheilverfahren, Homöopathie und Notfalldienst Ingelheim und teilnehmender Arzt am Modellprojekt Rheinhessische Patientenverfügung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besondere Verdienste hat sich Herr Dr. Zimmermann um die Etablierung der ärztlichen Bereitschaftspraxis Ingelheim erworben, zu deren Gründern er zählt, und für die er seit vielen Jahren als ärztlicher Leiter verantwortlich zeichnet. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit großem Engagement widmet sich Hans-Jürgen Zimmermann auch der Ausbildung der Arzthelferinnen und Medizinischen Fachangestellten und trägt die Verantwortung für deren Ausbildung in Rheinhessen. Er stellt seit Jahren seine Praxis auch für Hospitationen zur Verfügung. So ermöglicht er den Auszubildenden, die in spezialisierten Praxen ihre Ausbildung ableisten, entsprechende Einblicke in Abläufe einer allgemeinärztlichen Praxis zu gewinnen.</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Mon, 31 May 2010 17:00:00 +0200</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>KV RLP stellt Versorgungsatlas vor</title>
            <link>http://www.kv-rlp.de/presse/presse/pressemitteilung-details/article/kv-rlp-stellt-versorgungsatlas-vor-1.html</link>
            <description>Regionalverbünde für Sicherstellung notwendig</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 12. Mai 2010 haben die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) und die Universität Trier ihren gemeinsamen Versorgungsatlas vorgestellt. Der Versorgungsatlas basiert auf einem eigens entwickelten Datenmanagement-Tool, in der Daten der KV RLP und des statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz mit Ergebnissen aus Befragungen von Medizinstudenten und der Bevölkerung zusammengeführt wurden. Damit wurde ein umfangreiches Instrument zur genauen Analyse der ambulanten ärztlichen Versorgungssituation in Rheinland-Pfalz unter Berücksichtigung des demografischen Wandels geschaffen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&quot;Es wird deutlich, dass sich ab 2019 das Sicherstellungsproblem in den ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz deutlich verschärfen wird, wenn wir nicht gegensteuern&quot;, so das Fazit von Dr. Michael Siegert, verantwortliches Vorstandsmitglied der KV RLP. Um dieses Problem zu lösen, forderte die KV RLP, zahlreiche gesetzliche Rahmenbedingungen zu ändern und regte die Schaffung von regionalen Verbünden in den betroffenen Gemeinden an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gesundheitsministerin Malu Dreyer begrüßte den Versorgungsatlas als ein sinnvolles Instrument zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung. &quot;Mit dem Versorgungsatlas wird ein weiterer Baustein des rheinland-pfälzischen Masterplans zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung umgesetzt, den das Land gemeinsam mit Partnern wie der Kassenärztlichen Vereinigung im Jahre 2007 initiiert hat&quot;, sagte die Ministerin. Wichtige Maßnahmen dieses Masterplans seien beispielsweise die Einrichtung von Praxis- und Famulaturbörsen, ein Frühwarnsystem, der Ausbau von Lehrpraxen für das Praktische Jahr und die Schaffung von Weiterbildungsnetzwerken. Auch die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei ein wichtiges Thema. Die Ministerin wies außerdem darauf hin, dass der Bundesgesetzgeber mit dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Vertragsarztrechtsänderungsgesetz die Möglichkeit zur Gründung von Zweigpraxen und zur Anstellung von Ärztinnen und Ärzten geschaffen habe. Rund 550 Anstellungen von Ärztinnen und Ärzten und über 220 Zweipraxisgründungen allein in Rheinland-Pfalz belegten den Erfolg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kooperationspartner<br /></strong>Der Versorgungsatlas ist in einer Kooperation der Stabstelle Versorgungsforschung der KV RLP und der Universität Trier, Arbeitsgruppe angewandte Sozialforschung, erarbeitet worden. Dazu wurden verschiedene Datenquellen zusammengeführt: Befragungsdaten aus einem erstmals in Rheinland-Pfalz durch die Universität Trier durchgeführten Versorgungssurveys in der allgemeinen Bevölkerung und einem Berufsmonitoring bei Medizinstudenten der Universität Mainz sowie Sekundärdaten der KV RLP und dem Landesamt für Statistik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzen</strong><br />Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung dient der Versorgungsatlas zum einen als Bestandsaufnahme von Angebot und Nachfrage der ambulanten ärztlichen Versorgung, zum anderen wird hochgerechnet, wie sich Angebot und Nachfrage in Zukunft entwickeln könnten. Der Atlas zeigt exemplarisch, welche Möglichkeiten der Darstellung und Analyse das neue Datenmanagementsystem bietet. Der Innovationsgehalt liegt u. a. in der Online-Bereitstellung von aktuellen Karten. Für den internen Gebrauch sind nun jeder Zeit aktuelle und sehr differenzierte Analysen zur Versorgungssituation möglich. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Siegert führte weiter aus, dass diese Berechnungen Basis für die Beantwortung der Frage, ob die ambulante Versorgung in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft qualitativ und quantitativ ausreichend gesichert ist: &quot;Ziel ist eine praxisnahe Kontrolle der Planungsbereiche. So kann z. B. die Frage, wo es in der ärztlichen Versorgung an welchen Ressourcen und aus welchen Gründen fehlt, künftig besser beantwortet werden. Anhand der Datenlage können wir jetzt frühzeitig Engpässe erkennen. Zusätzlich liefern diese Daten eine gute Grundlage für unsere Niederlassungsberatung vor Ort. So sind wir in der Lage genau zu sagen, wie gut ein Ort für eine neue Praxis oder die Übernahme einer bestehenden Praxis geeignet ist und ob es genug Patienten und genügend Infrastruktur gibt.&quot; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Analysen<br /></strong>Die Analysen für den Versorgungsatlas zeigen deutlich, dass es in Rheinland-Pfalz ab dem Jahr 2019 erhebliche Sicherstellungsprobleme vor allem auf dem Land geben wird, wenn jetzt nicht gegengesteuert wird. 26 Prozent der Hausärzte werden dann altersbedingt nicht mehr praktizieren. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Berufsmonitoring der Universität Trier hat aber leider zum Ergebnis, dass die Nachwuchsfrage alles andere als klar ist. &quot;Die Studenten forderten zu Recht eine Veränderung der Rahmenbedingungen für die Niederlassung&quot; so Dr. Rüdiger Jacob, Wissenschaftlicher Leiter Angewandte Sozialforschung von der Universität Trier. &quot;Neben einer besseren Vereinbarung von Familie und Beruf für die Frauen, wünschen sich viele die Möglichkeit einer Tätigkeit im Angestelltenverhältnis. Es wurde deutlich, dass die gegenwärtige Bürokratie abschreckend wirkt und ebenso das komplizierte Honorarsystem der Kassenärzte und die Übernahme finanzieller Verantwortung im Verordnungsbereich.&quot; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&quot;Hier ist der Gesetzgeber gefordert zusammen mit der Selbstverwaltung die bestehende Überregulierung auf ein vernünftiges und absolut notwendiges Maß durch eine entsprechende Änderung der Sozialgesetzgebung zusammen zu streichen&quot; ergänzte Siegert. Ebenso müssten Regionalverbünde zwischen der KV RLP und den betroffenen Kommunen geschaffen werden, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln, wie z. B. eine gemeinsame Trägerschaft für Praxen vor Ort, in der Ärztinnen und Ärzte angestellt werden können. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Download<br /></strong>Der Versorgungsatlas steht im Internet zum Herunterladen zur Verfügung unter </p>
<p>www.kv-rlp.de &gt; Info-Center &gt; Publikationen &gt; Broschüren</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Wed, 12 May 2010 13:30:00 +0200</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Internetprobleme verhindern Nachwuchs bei Landarztpraxen</title>
            <link>http://www.kv-rlp.de/presse/presse/pressemitteilung-details/article/internetprobleme-verhindern-nachwuchs-bei-landarztpraxen.html</link>
            <description>Immer noch Gebiete in Rheinland-Pfalz ohne DSL </description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein verlässlicher Internetzugang wird als Informationsquelle zunehmend zu einer Notwendigkeit des alltäglichen Lebens. Dennoch verfügen immer noch viele ländliche Gebiete in Rheinland-Pfalz über keinen oder nur einen unzureichenden Internetanschluss. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) melden sich immer mehr Ärzte, die die Online-Abrechnung über das neue Internetportal der KV RLP zwar nutzen möchten, aber keine DSL-Anschlussmöglichkeit besitzen. Dieser Missstand verschärft das ohnehin gravierende Problem des ärztlichen Nachwuchses auf dem Land noch zusätzlich, da der Praxisbetrieb ohne Internetanbindung mittelfristig nicht mehr möglich sein wird. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&quot;Wird die Online-Anbindung der Praxen Pflicht, wie es Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler im Zuge der Diskussion um die weitere Einführung der elektronischen Gesundheitskarte fordert, stehen niedergelassene Ärzte in ländlichen Gebieten ohne DSL-Anbindung vor einem großen Problem&quot;, sagt Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, Vorsitzender der KV RLP. Es müsse Aufgabe der Bürgermeister in den betroffenen Gebieten sein, das Problem anzugehen, so Gerhardt weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mittlerweile bieten einige Internetanbieter eine Bürgermeister-Hotline an, die über ortsspezifische Ausbaumöglichkeiten zur DSL-Versorgung berät. Darüber hinaus denkt die KV RLP über Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit ländlichen Kommunen zur Verbesserung der Internetversorgung nach.</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Wed, 28 Apr 2010 16:56:00 +0200</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Honorar 2009 in Rheinland-Pfalz geringer als erwartet</title>
            <link>http://www.kv-rlp.de/presse/presse/pressemitteilung-details/article/honorar-2009-in-rheinland-pfalz-geringer-als-erwartet-1.html</link>
            <description>Gespräche mit der KBV über gerechtere Verteilung notwendig</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) hat nun die endgültigen Zahlen zum Honorar 2009 vorliegen, dem ersten Jahr mit der neuen Honorarsystematik. Die Zahlen zeigen, dass der Honorarzuwachs für Rheinland-Pfalz mit rund 4 Prozent bei den Hausärzten (bereinigt um Sonderzahlungen und die Laborreform) und rund 5 Prozent bei den Fachärzten niedriger liegt als in vielen anderen KVen und auch hinter den Prognosen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Herbst 2008 zurückbleibt. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hierbei muss berücksichtigt werden, dass sich die Honorarentwicklung ungleichmäßig über die Arztgruppen verteilt. So haben einzelne Fachgruppen Umsatzrückgänge bis zu 15 Prozent. Dies liegt in der Honorarsystematik begründet, die bisher diejenigen Praxen benachteiligt hat, die wenige Leistungen außerhalb der Regelversorgung anbieten. Hier gibt es ab dem 3. Quartal 2010 Änderungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&quot;Diese Änderungen führen zwar zu einer differenzierteren Honorarverteilung&quot;, erläutert der Vorsitzende der KV RLP, Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, &quot;bringen aber nicht mehr Geld für Rheinland-Pfalz.&quot; Durch die Änderungen wird jedoch eine deutliche Stärkung der Regelversorgung erwartet. Zudem werden die Honorarzahlungen für 2010 in jedem Fall deutlich gleichmäßiger als in 2009, so dass ein Absturz einzelner Fachgruppen wie im 4. Quartal 2009 sehr unwahrscheinlich ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&quot;Erst die Betrachtung der Umsätze über das Gesamtjahr 2009 ergibt ein vollständiges Bild über die Auswirkung der Vergütungsreform für Rheinland-Pfalz insgesamt sowie für die einzelnen Fachgruppen im Speziellen&quot;, erklärt Dr. Gerhardt den Jahresrückblick des 1. Abrechnungsjahres mit der neuen Honorarsystematik. &quot;Die KVen in Nordrhein, Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein haben ähnliche Probleme wie wir in Rheinland-Pfalz. Deshalb haben wir uns zusammengeschlossen und werden in den nächsten Wochen intensive Gespräche mit der KBV über eine gerechtere Verteilung der Honorarzuwächse auf die einzelnen KVen führen.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 9. Mai 2010 findet zu diesem Thema auch eine Sonder-Vertreterversammlung der KBV statt. „Wir hoffen, dass wir da eine bundesweit gerechtere Lösung beschließen. Diese könnte allerdings erst ab dem Jahr 2011 greifen“, ergänzt Dr. Gerhardt.</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Tue, 27 Apr 2010 11:26:00 +0200</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Gemeinsame &quot;Bundesinitiative Pflegeheim&quot;</title>
            <link>http://www.kv-rlp.de/presse/presse/pressemitteilung-details/article/gemeinsame-bundesinitiative-pflegeheim.html</link>
            <description>Kassenärztliche Vereinigungen machen sich zusammen für eine bessere medizinische Versorgung in...</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Bundesweit haben sich dreizehn der insgesamt siebzehn Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) auf ein gemeinsames Rahmenkonzept geeinigt, mit dem die medizinische Versorgung von Menschen in Pflegeheimen künftig deutschlandweit nachhaltig verbessert werden soll. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&quot;Wir haben mit dem Rahmenkonzept eine einheitliche Basis für Verhandlungen mit den Krankenkassen geschaffen,&quot; erklärte dazu der Initiator der Bundesinitiative Pflegeheim, Dr. Gabriel Schmidt, erster stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). Bereits seit Jahren ist es Schmidt ein persönliches Anliegen, die Versorgung Pflegebedürftiger zu optimieren. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&quot;Wir niedergelassenen Haus- und Fachärzte stellen uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Patienten.&nbsp;Insbesondere für unsere älteren Patienten sind wir nicht nur Arzt, sondern auch Anwalt.&quot; Umso mehr habe es ihn gefreut, dass so viele KVen in dieser Sache an einem Strang ziehen. &quot;Nur durch den Abschluss eines Pflegeheimvertrags mit allen Krankenkassen kann man auf die bevorstehenden Herausforderungen der demografischen Entwicklung und den damit verbundenen Anstieg der Zahl Pflegebedürftiger adäquat reagieren&quot;, so Schmidt. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Grundlage solcher Pflegeheimverträge der Länder-KVen mit allen Krankenkassen soll nun deutschlandweit das Rahmenkonzept der Bundesinitiative Pflegeheim sein, das ein Basismodul und darauf aufbauend individuell kombinierbare Zusatzmodule vorsieht. Kern des interdisziplinären Konzepts ist eine strukturell verbesserte Kooperation von niedergelassenen Ärzten untereinander sowie mit den Pflegeverantwortlichen in Heimen. Dabei stehen Ziele wie eine verbesserte Versorgungsqualität, eine abgestimmte Steuerung der Versorgung, Wirtschaftlichkeit sowie Transparenz im Vordergrund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über das Basismodul hinaus können nach dem Baukastenprinzip verschiedene Module den regionalen Bedürfnissen entsprechend ergänzt werden. Neben Service-Modulen der Haus- und Fachärzte, die beispielsweise regelmäßige Visitendienste, Rufbereitschaft und besondere Vertretungsregelungen umfassen, gibt es auch spezielle Qualitäts-Module, bei denen die Qualitätssicherung im Sinne einer optimalen Rundum-Betreuung der Patienten in Pflegeheimen im Fokus steht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das von der KVB initiierte bundeseinheitliche Pflegeheimkonzept basiert auf den bereits erfolgreich etablierten Modellprojekten der KV Berlin, der KV Nordrhein und der KV Bayerns. Im Rahmen des Berliner Pflegeheim-Projekts beispielsweise kooperieren schon heute Pflegeheime mit niedergelassenen oder angestellten Ärzten. &quot;Ich freue mich, dass wir unser Know-how aus Berliner Projekten in die Bundesinitiative Pflegeheim einbringen konnten&quot;, erklärte die Vorstandsvorsitzende der KV Berlin, Dr. Angelika Prehn. Nun gelte es, aus einzelnen Leuchtturmprojekten Grundsätze und Strukturen für eine bundesweit flächendeckend verbesserte medizinische Versorgung von Pflegebedürftigen abzuleiten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch im Bereich der KV Nordrhein arbeiten Krankenkassen, Pflegeheime, Krankenhäuser und niedergelassene Haus- und Fachärzte bereits intensiv zusammen. Diese Kooperation umfasst unter anderem konkrete Behandlungspfade, abgestimmte Arzneimittellisten und die gesicherte Überleitung der Patienten vom Pflegeheim ins Krankenhaus. Die KV Bayerns hatte bereits vor Jahren das Konzept der Geriatrischen Praxisverbünde entwickelt und in vielen Regionen erfolgreich etabliert. Dabei übernehmen Haus- und Fachärzte gemeinsam die Betreuung einzelner Heime und stellen über eine besondere Rufbereitschaftsregelung sicher, dass die Patienten während, aber auch außerhalb der Sprechstunden optimal versorgt werden.</p>
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<p>Einige Länder-KVen haben hingegen bislang weniger Erfahrungen mit übergreifenden Konzepten zur Pflegeheimversorgung gemacht. &quot;Letztlich stehen wir alle vor den gleichen Herausforderungen bei der künftigen Versorgung von Pflegebedürftigen&quot;, so Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, Vorstandsvorsitzender der KV Rheinland-Pfalz. &quot;Durch den intensiven Austausch von Erfahrungen und Ideen und die gemeinsame Entwicklung des bundeseinheitlichen Rahmenkonzepts für einen Pflegeheimvertrag haben wir viel voneinander gelernt&quot;, so Gerhardt. Dieses Wissen wolle man nun gemeinsam zum Wohle der Patienten nutzen.</p>
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<p>Mit der Bundesinitiative Pflegeheim haben die KVen jetzt einen Meilenstein in der medizinischen Versorgung in Pflegeheimen gesetzt, der bei allen Beteiligten – vor allem bei den Patienten, aber auch bei Ärzten und Pflegeverantwortlichen – für mehr Sicherheit und Transparenz sorgt. Damit eine verbesserte Versorgungsqualität im Heim ankommen kann, gilt es nun mit den Kassen gemeinsame Verträge zu schließen und die entsprechenden Strukturen aufzubauen.</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Tue, 27 Apr 2010 07:00:00 +0200</pubDate>
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            <title>&quot;Nur den Numerus Clausus abzuschaffen, reicht nicht.&quot;</title>
            <link>http://www.kv-rlp.de/presse/presse/pressemitteilung-details/article/nur-den-numerus-clausus-abzuschaffen-reicht-nicht.html</link>
            <description>KV RLP zu Röslers Plänen, den Zugang zum Medizinstudium zu erleichtern</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) sieht in dem Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, den Numerus Clausus für das Medizinstudium abzuschaffen, einen guten Lösungsansatz, um das Problem des Ärztemangels in den nächsten zehn Jahren anzugehen.</p>
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<p>&quot;Doch nur den Numerus Clausus abzuschaffen und damit einen Ansturm auf das Medizinstudium auszulösen, reicht nicht“, kommentiert Dr. Günter Gerhardt, Vorsitzender der KV RLP, den Vorstoß des Ministers. &quot;Es ist wichtig, intelligente Lösungen zu entwickeln, um die tatsächliche Eignung für den Arztberuf feststellen zu können, beispielsweise über ein soziales Jahr im medizinischen Bereich oder Probearbeiten in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Arztpraxen.&quot;</p>
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<p>Kritischer steht Gerhardt, selbst auch Hausarzt auf dem Land, der Landarztquote gegenüber: &quot;Medizinstudenten zur Niederlassung auf dem Land zu verpflichten, ist unrealistisch, da für viele Studenten am Anfang des Studiums oft die Richtung noch unklar ist. Viel entscheidender ist es, generell den Arztberuf attraktiver zu gestalten, in erster Linie durch Abbau von Bürokratie, aber auch durch Initiativen von Gemeinden. Denn nicht selten lassen sich Ärzte in ihrer eigenen Heimat nieder. Doch dafür müssen auch die Rahmenbedingungen vor Ort stimmen&quot;, so Gerhardt weiter. </p>
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<p><strong>Die hausärztliche Versorgung in Rheinland-Pfalz </strong><br />Von den 28 Planungsbereichen sind derzeit in neun Bereichen weitere Zulassungen möglich, insbesondere in den Bereichen Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Vulkaneifel und Trier, Stadt/Trier-Saarburg.</p>
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<p>In den anderen Bereichen ist die hausärztliche Versorgung entsprechend der rheinland-pfälzischen Bedarfsplanung bereits ausreichend sichergestellt. </p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Wed, 07 Apr 2010 10:58:00 +0200</pubDate>
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            <title>KV RLP hat Verständnis für Proteste der Orthopäden</title>
            <link>http://www.kv-rlp.de/presse/presse/pressemitteilung-details/article/kv-rlp-hat-verstaendnis-fuer-proteste-der-orthopaeden.html</link>
            <description>Warten auf Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, hat Verständnis für die Proteste der Orthopäden in Rheinland-Pfalz. Die Orthopäden in Rheinland-Pfalz haben auf Grund der neuen Honorarsystematik mit 22 Euro, jetzt aktuell 23 Euro bedingt durch die Quotierung der freien Leistungen, im Bundesvergleich einen der niedrigsten Werte für das Regelleistungsvolumen. </p>
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<p>&quot;Mit einem so niedrigen Regelleistungsvolumen ist die Basisversorgung nicht zu leisten&quot;, kommentiert Gerhardt. &quot;Die aktuellen Proteste sind daher für uns verständlich und nachvollziehbar. Aus rechtlicher Sicht sind die Maßnahmen der Orthopäden und Chirurgen nicht zu beanstanden, sofern die Mindestsprechstundenzeit nach Bundesmantelvertrag von 20 Stunden eingehalten wird. Unsere Hoffnung beruht auf der in dieser Woche anstehenden Beschlussfassung des Erweiterten Bewertungsausschusses, der die Fehlverteilungen in 2009 weitestgehend für die Zukunft ab dem dritten Quartal 2010 korrigieren kann.&quot;<br /><br />&nbsp;<br /><br />Gerhardt weiter: &quot;Wir haben in Rheinland-Pfalz vor der Reform von unseren gut verhandelten regionalen Verträgen mit den Krankenkassen profitiert. Dieser Vorteil ist durch die zentralistisch vorgegebenen Reforminhalte komplett zunichte gemacht worden. Heute kämpfen tagtäglich in unserem Land Ärzte um das reine wirtschaftliche Überleben.&quot;</p>
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<p>Der Haken an dieser Reform ist für Gerhardt nach wie vor die zwanghafte Gleichmacherei: &quot;Auf der einen Seite zahlen gesetzlich Versicherte einheitliche Beiträge und Krankenkassen bekommen für gleiche Krankheitsbilder identische Zuwendungen aus dem Fonds. Auf der anderen Seite werden die Honorarkontingente für Ärzte und Psychotherapeuten nach bundeseinheitlichen Vorgaben berechnet, die einzelne Leistung wird aber trotzdem in den Bundesländern unterschiedlich vergütet. Solange das nicht glattgezogen wird, steht Rheinland-Pfalz immer auf der Verliererseite. Nachwuchsprobleme auf dem Land können so nicht gelöst werden. </p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Wed, 24 Mar 2010 12:46:00 +0100</pubDate>
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            <title>Vertreterversammlung der KV RLP musste Solidaritätsfonds beerdigen</title>
            <link>http://www.kv-rlp.de/presse/presse/pressemitteilung-details/article/vertreterversammlung-der-kv-rlp-musste-solidaritaetsfonds-beerdigen.html</link>
            <description>Politik und Krankenkassen zogen nicht mit</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) musste in ihrer Sitzung am 10. März mit großem Bedauern den Beschluss zum Sicherstellungsfonds aufheben. „Weder die Politik noch die beteiligten Krankenkassen haben sich dieser solidarischen Lösung zum Erhalt der ambulanten medizinischen Versorgung angeschlossen“, kommentiert der Vorsitzende der KV RLP, Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, die Entscheidung.</p>
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<p>Diese Feststellung sowie die Erkenntnis, dass bei alleiniger Verantwortlichkeit der KV eine Umverteilung auf betroffene Kollegen rechtlich nicht durchführbar sei, habe die Vertreterversammlung zu diesem Entschluss gezwungen.</p>
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<p>Ursprünglich wollten sich die Delegierten im November letzten Jahres mit den Verlierern der Honorarreform solidarisieren und hatten beschlossen, dass für zwei Quartale ein zusätzlicher Verwaltungskostensatz von 0,5 Prozent des Honorars erhoben werden soll. Geplant war, Praxen zu helfen, die aufgrund der Honorarumstellung im Jahr 2009 in ihrer Existenz bedroht sind und deren Ausfall die Sicherstellung der ambulanten Versorgung gefährden könnte.</p>
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<p>Der Vorstand und die Vertreterversammlung der KV RLP bedauern, dass zwischen Krankenkassen und Ärzteschaft keine Einigung erzielt werden konnte. Sie weisen darauf hin, dass zukünftig mit einer deutlich schlechter werdenden medizinischen Versorgung in Rheinland-Pfalz zu rechnen ist. In vielen Praxen können Zusatzleistungen nicht mehr angeboten werden, weitere Praxen werden schließen oder die Sprechstundenzeiten auf das Notwendigste reduzieren. Damit werden Wartezeiten für Kassenpatienten weiter zunehmen.</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 11:37:00 +0100</pubDate>
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            <title>Neues Bereitschaftsdienst-Konzept der KV RLP</title>
            <link>http://www.kv-rlp.de/presse/presse/pressemitteilung-details/article/neues-bereitschaftsdienst-konzept-der-kv-rlp.html</link>
            <description>Angliederung der Versorgungsbereiche Bad Sobernheim / Odernheim an die Bereitschaftsdienst-Zentrale...</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der Sicherstellung einer gleichmäßigen und qualitativ hochwertigen ambulanten ärztlichen Versorgung außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten hat die KV RLP das Ziel, das gesamte Bundesland flächendeckend mit Bereitschaftsdienst-Zentralen auszustatten. </p>
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<p>Ohne einen flächendeckend organisierten Bereitschaftsdienst wird die ärztliche Versorgung außerhalb der Öffnungszeiten der ärztlichen Praxen - besonders in den strukturschwachen und dünner besiedelten ländlichen Teilen von Rheinland-Pfalz - zu einem Problem. </p>
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<p>Zudem erhöht ein gut organisierter Bereitschaftsdienst die Attraktivität der Niederlassung für junge Ärzte in den ländlichen Regionen. Dieser Nachwuchs wird bei einem steigenden Altersdurchschnitt der niedergelassenen Ärzte dringend gebraucht.</p>
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<p>In der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim wurden die Versorgungsbereiche Bad Sobernheim / Odernheim zum 1. Januar 2010 an die Bereitschaftsdienst-Zentrale Glan angeschlossen. Die Anbindung an das Krankenhaus in Meisenheim wurde im Rahmen des neuen Konzeptes der KV RLP umgesetzt und fand auch auf Anregung einzelner Ärzte der gesamten Region statt. </p>
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<p>Hierzu wird derzeit kontrovers öffentlich diskutiert. In diesem Zusammenhang findet auf Initiative des Ministeriums für Arbeit, Soziales Gesundheit, Familie und Frauen am 8. Februar 2010 ein Gespräch zwischen Vertretern der KV RLP, den Kommunen und des Ministeriums statt. Bei dem Treffen soll über den Anlass der Umstrukturierung sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf die ärztliche Versorgung der Bevölkerung beraten werden.&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 13:23:00 +0100</pubDate>
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